Ingenieurbüro Andreas Holl
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SAUERSTOFFANLAGEN

Sauerstoffanlagen zählen zu den Systemen, von denen ein großes Gefahrenpotential ausgeht. Gemäß Verbrennungsdreieck benötigt man Sauerstoff, Brennstoff und eine Zündquelle, damit es zu einem Verbrennungsprozess kommen kann. Da Sauerstoff in Sauerstoffanlagen zwangsläufig vorhanden ist, bleiben nur noch zwei Faktoren, auf die man sich zur Vermeidung eines Brandes konzentrieren kann.

Ab welcher Sauerstoffkonzentration spricht man eigentlich von einer Sauerstoffanlage? Industrieübergreifend wurde festgelegt, dass man Anlagen ab einer Sauerstoffkonzentration von 23,5 % als Sauerstoffsystem bezeichnet. Generell erhöht sich die Gefahr, die von einer Sauerstoffanlage ausgeht, mit steigender Konzentration, Temperatur, Strömungsgeschwindigkeit und steigendem Druck.

Bei der Auslegung einer Sauerstoffanlage müssen viele Faktoren berücksichtigt werden: 

Wie sind die Biegungen der Rohrleitungen ausgeführt?

Wurden Aufprallzonen vermieden?

Wurde der entsprechende Reinheitsgrad bei Auswahl und Zusammenbau eingehalten?

Wie sollten Rohre und Verschraubungen für Sauerstoff behandelt, verarbeitet, gereinigt und verpackt sein?

Welcher Restfettgehalt ist zulässig?

Welche Materialien sind für Sauerstoffanlagen zulässig?

Wie kann konstruktiv verhindert werden, dass es zu einer Zündung im Sauerstoffsystem (Zündenergie) kommen kann?

Welche maximalen Strömungsgeschwindigkeiten abhängig vom Druck dürfen nicht überschritten werden?

Welchen Einfluss haben Sauerstoffkonzentration, Systemdruck, Temperatur, brennbare Materialien, Partikel, Strömungsgeschwindigkeit, Aufprallzonen und Reinigungsstandard auf die Sicherheit der Anlage?

Welche Abdichtmaterialien sind erlaubt?

Was ist der LOI Index?

Welche Ventilarten (Bauformen) sind zu bevorzugen?

Welche Ventilabdichtarten sind zu bevorzugen?

Was ist der Unterschied zwischen statischer und dynamischer Abdichtung?

Was ist Druckerhitzung? (Adiabate Kompression in Sauerstoffsystemen)

 

Meine Planungsleistungen umfassen:

Vorplanung

Hauptkomponentenliste mit Grundinformationen. Budgetkostenschätzung sowie die Erstellung von Leistungsverzeichnissen und funktionalen Ausschreibungen.

Basic Engineering

Dimensionierung, Auslegung, Berechnung und Auswahl von Rohrklassen, Ventilen, Druckreglern und sonstigen Anlagenkomponenten bis DN 50.

Prozessbeschreibung

Apparate, Armaturen und Instrumentenliste. Datenblätter je Einzelkomponente

  

Auswahl - Konzeptionierung - Auslegung - Modernisierung und Optimierung unabhängig von Herstellern.